Drei Fragen gegen Fast Fashion Folge 3
3. Wie viel Fast Fashion habe ich eigentlich schon?
Kommen wir nun zur letzten Frage: Wie viele Kleidungsstücke besitzt du bereits? „Viel zu viele“, würden wohl viele darauf antworten. Und doch scheint es nie genug zu sein – aber nur bei Fast Fashion.
Verschaff dir doch mal einen genauen Überblick über deine Klamotten. Du besitzt viele bunt gemusterte Teile, trägst sie jedoch nie? Von den Basics hingegen könntest du noch ein, zwei Teile mehr gebrauchen? (Lies dazu auch den Ratgeber Günstige Mode-Basics fairer Marken .)
Dann wird es Zeit, mal zu reduzieren – der minimalistische Kleiderschrank wird dich befreien:
Frag dich vor dem nächsten Kauf, ob es schon wieder das bunte Hemd sein muss, das du wahrscheinlich selten trägst. Qualitativ hochwertige Basics, etwa aus Bio-Baumwolle , machen im Idealfall die Mehrheit des Kleiderschranks aus. Diese können dann mit wenigen extravaganten Stücken immer wieder neu kombiniert werden.
Frag dich außerdem, ob du die Kleidung auch noch nächste Saison tragen wirst. Ja? Prima, dann steht einem bewussten Kauf nichts mehr im Wege. Jede Saison mehr zahlt auf die Langlebigkeit deiner Kleidung ein und macht den Kauf nachhaltiger.
Fünf Tipps gegen Fast Fashion:
- Nachhaltige Kleidung erkennst du an Siegeln wie dem GOTS- und dem IVN Best-Siegel. Sie garantieren Bio-Baumwolle und soziale Mindeststandards in der Produktion.
- Faire Mode kannst du einfach mit der App „Fair Fashion Finder“ aufspüren.
- Aussortierte Kleidung muss nicht in den Altkleidercontainer: Kleidung sinnvoll spenden
- Kleidung länger am Leben halten: Wie wäre es das nächste Mal mit einem Second-Hand-Kauf ?
- Auch ein Trend: Upcycling-Kleidung .



