Die Welt verbessern? Teil 1
1. Welt verbessern mit weniger Verpackungen
Die ganze Welt verbessern, im Alleingang? Ja, das wird schwer … Wir raten daher: Stets nur einen Schritt nach dem anderen gehen! Und heute mit dem ersten anfangen – hier ein paar Vorschläge.
Ihr würdet so gern was Sinnvolles tun und damit die Welt verbessern? Aber die meisten Umwelt- und Sozialprobleme sind so groß und komplex, dass sie uns Menschen winzig aussehen lassen?
Stimmt. Doch ohne all die winzigen Tropfen gäbe es die Ozeane nicht, oder? Also raus aus der Ohnmacht, rein ins Tun! Die Welt zu verbessern kann so richtig Spaß machen. Wir haben uns 20 Dinge überlegt, mit denen ihr 2020 die Welt sofort schöner, friedlicher und sauberer machen könnt.
Die Welt verbessern könnt ihr nicht nur mit nachhaltigen Aktionen, sondern genauso mit einem bewussten Lebensstil, emotionaler Intelligenz und sozialem Engagement für eine offene Gesellschaft. Auch dazu haben wir etliche Tipps für euch.
1. Welt verbessern mit weniger Verpackungen
Der Weg zur ultimativen grünen Verpackung ist noch weit. Bis dahin heißt es: vermeiden, vermindern, verwerten. Was heißt das konkret im Alltag?
Kauft eure Getränke in Mehrweg -Flaschen. Sie vermeiden Abfall, schonen Ressourcen und haben einen höheren Recyclinganteil als Einwegflaschen. Wenn ihr beim Bäcker die Stofftasche zückt, könntet ihr sogar Lob dafür ernten – das machen nämlich noch die wenigsten. Ihr habt keine (selbstgenähten) Obstbeutel zuhause? Verwendet vorhandene Papier- oder Plastikbeutel mehrfach, bis sie reißen.
Ach ja, da wäre noch die Coffe-to-go-Becher-Problematik, über die gefühlt schon ausreichend geschrieben wurde. Aber anscheinend noch nicht genug. Denn laut einer Studie des Umweltbundesamtes (UBA) aus dem Jahr 2019 werden jährlich immer noch unfassbare 2,8 Milliarden Einwegbecher verbraucht, was 34 Bechern pro Kopf entspricht.
Alternativen gibt es mehr als genug:
- Kaffee einfach selber machen.
- Kaffee in der Tasse trinken, und das im Sitzen, eine Zeitung lesend (bildet übrigens und sorgt dafür, dass wir mal aus unserer Social-Media-Filterblase rauskommen).
- Clever auch: mehrfach verwendbare To-go-Becher wie die von recup.de .
Und wenn abends die Zeit für einen Cocktail reif ist, fragt im Lokal entweder nach einem plastikfreien Trinkhalm. Oder verzichtet ganz drauf.
Quelle: utopia.de



