Nachhaltig leben Folge 5
Attitude-Behaviour-Gap überwinden: So handelst du nachhaltiger
Für viele ist Einkaufen Routine. Wir greifen zu Lebensmitteln, Haushaltswaren oder kaufen von bestimmten Modeketten, ohne lange darüber nachzudenken. Das spart Zeit und Nerven. Und trägt leider dazu bei, dass wir nachhaltige Optionen gar nicht erst wahrnehmen.
Um das zu ändern, musst du deine Routine aufbrechen. Sieh dir beim nächsten Supermarktbesuch alle Regale an. Merke dir, wo die Bio-Produkte stehen und orientiere dich an Nachhaltigkeits-Siegeln wie dem Blauen Engel , einem Bio-Siegel oder dem Fairtrade-Siegel . Mit der Zeit fällt dir das immer leichter und du entwickelst neue Einkaufsgewohnheiten.
Übrigens: Nachhaltig zu leben muss nicht teuer sein. Bio-Lebensmittel kosten zwar oft etwas mehr – doch diesen Aufpreis kannst du leicht ausgleichen. Vegane Lebensmittel wie zum Beispiel Hafermilch kannst du aus Hafer, Wasser, Salz und Zucker selber machen – das kostet so gut wie nichts. Fertigprodukte sind meist überteuert und enthalten fragwürdige Zusatzstoffe. Koche deshalb lieber selbst und nutze frische Zutaten – das schont auch den Geldbeutel.
Vielleicht kochst du bereits regelmäßig selbst, erledigst deine Einkäufe im Unverpackt-Läden oder kaufst Obst und Gemüse nur saisonal. Das ist super, weiter so. Wenn du aber doch einmal zu den konventionellen Erdbeeren greifst – sei nicht frustriert. Das nächste Mal kannst du es besser machen. Sei lieber stolz auf das, was du schon geleistet hast. Jeder kleine Beitrag zum Klimaschutz zählt.
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